Taplio gegen AuthoredUp
Beide formatieren und planen LinkedIn-Posts, der Schwerpunkt liegt aber woanders. Live geprüft, mit allen Preisen und Funktionen.
Die kurze Antwort
Taplio ist stärker auf KI-Textvorschläge, Planung und Analytics ausgelegt. AuthoredUp ist stärker auf sauberes Formatieren, eine Hook-Bibliothek und Content-Analytics ausgelegt, dafür mit einem Preismodell pro Profil, das bei mehreren Profilen günstiger wird. Für ein einzelnes Profil ist AuthoredUp im Einstieg günstiger, für ein Team mit KI-Unterstützung als Priorität liegt Taplio vorn.
Preise im Vergleich
| Taplio | AuthoredUp | |
|---|---|---|
| Einstieg | 39 $/Monat (Starter, 1 Profil) | 19,95 $/Monat (Individual, 1 Profil) |
| Einstieg jährlich | 32 $/Monat (384 $/Jahr) | 16,63 $/Monat (199,50 $/Jahr) |
| Mehrere Profile | kein separater Pro-Profil-Preis, Team-Zugriff ab Growth (69 $/Monat) | 14,95 $/Monat pro Profil ab 3 Profilen (Business) |
| Mehrere Profile jährlich | 49 $/Monat im Growth-Plan (588 $/Jahr) | 12,46 $/Monat pro Profil (149,50 $/Jahr pro Profil) |
| Höchste Stufe | 199 $/Monat (Pro), 149 $/Monat jährlich | auf Anfrage (Custom Growth, ab 10 Profilen) |
| Kostenloser Test | 7 Tage, voller Pro-Zugang | ohne Kreditkarte, Individual und Business |
Für ein einzelnes Profil ist AuthoredUp mit 19,95 Dollar im Monat deutlich günstiger als Taplios Starter-Plan zu 39 Dollar. Sobald mehrere Profile dazukommen, wird AuthoredUps Business-Plan mit 14,95 Dollar pro Profil im Monat vergleichsweise günstig, während Taplio dafür den teureren Growth- oder Pro-Plan braucht, ohne dass der Preis dabei nach Profilzahl gestaffelt wäre. Bei fünf Profilen zum Beispiel kostet AuthoredUp im Business-Plan 74,75 Dollar im Monat insgesamt, während Taplio im Growth-Plan mit Team-Zugriff pauschal bei 69 Dollar im Monat bleibt, unabhängig von der Anzahl der Profile innerhalb des Teams. Ab einer gewissen Profilzahl kann sich das Bild deshalb wieder zugunsten von Taplio drehen, weil dessen Preis pro Team pauschal ist, nicht pro Kopf.
Der Unterschied im Ansatz
Taplio investiert sichtbar in KI-Textvorschläge und Analytics-Tiefe, verbunden mit Automations-Funktionen im Pro-Plan. AuthoredUp investiert in den reinen Editor: Formatierung, eine große Sammlung an Hooks und Post-Endungen, unbegrenzte Entwürfe und Snippets. Wer viel Wert auf das Feintuning der Formatierung legt, findet in AuthoredUp mehr Werkzeug dafür. Wer eher einen Startpunkt für den Text selbst sucht, findet den eher bei Taplio.
KI-Textvorschläge gegen Hook-Bibliothek
Der grundlegendste Unterschied zwischen beiden Tools liegt darin, wie ein erster Textentwurf entsteht. Taplio generiert ab dem Growth-Plan auf Basis eines Themas, eines Stichworts oder eines alten Posts einen kompletten Textentwurf per KI, mit mehreren Varianten zur Auswahl. AuthoredUp liefert dagegen keinen vollständigen KI-Text, sondern Bausteine: über 300 Hooks als Einstiegszeilen und Post-Endungen als Abschluss, aus denen du selbst einen Post zusammensetzt.
Der Unterschied hat Konsequenzen für die Nachbearbeitung. Ein KI-Entwurf aus Taplio muss redigiert werden, damit er nicht generisch klingt, ein Hook aus AuthoredUps Bibliothek ist von Anfang an nur ein Baustein, den du ohnehin mit eigenem Inhalt füllen musst. Beide Wege führen am Ende zur selben Notwendigkeit: Der Text muss redigiert oder ergänzt werden, bevor er wirklich nach dir klingt, nur der Ausgangspunkt unterscheidet sich.
Analytics im Vergleich
Beide Tools bieten Analytics zur eigenen Post-Performance, mit unterschiedlichem Tiefgang. Taplios Analytics zeigen Kernmetriken pro Post und Profil, Reichweite, Interaktionen, Verlauf über Zeit, ausreichend, um grobe Muster zu erkennen, etwa ob morgens oder abends besser funktioniert. AuthoredUps Content-Analytics bündelt ähnliche Kennzahlen für die eigenen veröffentlichten Beiträge, gebündelt an einem Ort statt verteilt über LinkedIns eigene, sehr knappe Statistik-Ansicht. Ab dem Business-Plan kommen bei AuthoredUp zusätzlich Team-Analytics über alle verwalteten Profile hinweg dazu.
Für eine echte Wettbewerbsanalyse über mehrere Konkurrenten oder systematisches A/B-Testing über viele Formate hinweg sind beide Tools nicht gebaut, das ist bei keinem der beiden der Fokus. Wer regelmäßig über mehrere Wochen hinweg auswerten will, ob sich die eigene Reichweite verbessert, findet in beiden Tools genug Zahlen für eine grobe Einordnung, muss die Werte aber selbst über die Zeit hinweg vergleichen, weil keins der beiden auf einen jahrelangen Langzeit-Verlauf spezialisiert ist.
Team- und Mehrprofil-Skalierung
Hier liegt der klarste strukturelle Unterschied. AuthoredUp rechnet im Business-Plan strikt pro Profil ab, jedes zusätzliche Profil kostet 14,95 Dollar im Monat mehr, mit linearer Skalierung nach oben. Taplio dagegen bündelt Team-Zugriff im Growth-Plan zu einem Pauschalpreis, ohne dass die Zahl der Profile im Team den Preis verändert, solange der Plan selbst passt. Für ein kleines Team mit zwei bis drei Profilen ist AuthoredUp meist günstiger, für ein größeres Team, das ohnehin viele Nutzer in einem Team-Zugriff bündeln will, kann Taplios Pauschalpreis am Ende günstiger werden. Ab zehn Profilen bietet AuthoredUp zusätzlich einen Custom-Growth-Plan mit persönlichem Onboarding und dediziertem Training, Taplio nennt für eine vergleichbare Größenordnung keinen eigenen Enterprise-Plan.
Was jedes Tool sonst noch mitbringt
Über die beiden Kernfunktionen hinaus unterscheiden sich die Tools auch im Umfeld drumherum. Taplio bringt ab dem Growth-Plan eine Funktion, mit der du schneller auf Kommentare unter den eigenen Posts reagieren kannst, ein Detail, das für den LinkedIn-Algorithmus zusätzlich zum Post selbst zählt: Wie schnell und wie oft du im eigenen Kommentarbereich präsent bist, beeinflusst mit, wie weit ein Post ausgespielt wird. Der Pro-Plan ergänzt außerdem eine Outreach-Automation, mit der sich Verbindungsanfragen und Nachrichten direkt aus demselben Tool heraus versenden lassen, ohne ein separates Automation-Tool zu brauchen.
AuthoredUp dagegen bleibt konsequent bei Editor und Analytics, ohne eigene Outreach-Funktion. Dafür bietet der Business-Plan eine echte Zusammenarbeit an Entwürfen im Team: mehrere Personen können denselben Post gemeinsam vorbereiten, bevor er veröffentlicht wird, mit eigenen Unterkonten und einer Organisationsverwaltung für Teams, die zentral steuern wollen, wer worauf Zugriff hat. Wer also neben dem Schreiben selbst auch eine gemeinsame Redaktionsfläche im Team sucht, findet die eher bei AuthoredUp als bei Taplio, das stärker auf die Einzelperson mit KI-Unterstützung ausgelegt ist.
Ein typischer Ablauf mit beiden Tools
Mit Taplio sieht ein Ablauf für einen Post meist so aus: Ein Thema oder Stichwort wird eingegeben, die KI liefert zwei bis drei Textvarianten, eine davon wird ausgewählt und redigiert, bis die generischen Phrasen verschwunden und die eigene Anekdote oder Zahl ergänzt sind. Danach wandert der fertige Text in die Warteschlange, auf einen gewählten Zeitslot, und nach der Veröffentlichung zeigt die Analytics, wie der Post im Vergleich zu den letzten Beiträgen abgeschnitten hat.
Mit AuthoredUp läuft es umgekehrt: Der Ausgangspunkt ist meist bereits ein eigener Gedanke oder ein grober Entwurf, für den aus der Bibliothek ein passender Hook gesucht wird, angepasst auf den eigenen Inhalt statt wörtlich übernommen. Im Editor entstehen dann Absätze, Aufzählungen und Hervorhebungen mit direkter Vorschau, wie der Post später auf LinkedIn aussieht, ergänzt um eine passende Post-Endung aus der Bibliothek. Nach der Veröffentlichung liefert die Content-Analytics die Auswertung, als Grundlage für den nächsten Entwurf. Der Unterschied zeigt sich am deutlichsten am Ausgangspunkt: Bei Taplio startet die KI, bei AuthoredUp startest du selbst, mit Bausteinen als Unterstützung.
Ein typischer Anwendungsfall pro Tool
Für Taplio: Ein Vertriebler will regelmäßig posten, hat aber selten Zeit, sich ein Thema auszudenken, und nutzt die KI-Textvorschläge als Startpunkt für zwei bis drei Posts pro Woche, die er danach selbst überarbeitet.
Für AuthoredUp: Eine Beraterin schreibt ihre Posts komplett selbst, hat aber Schwierigkeiten, einen packenden Einstieg zu finden, und nutzt die Hook-Bibliothek gezielt für die erste Zeile, während der restliche Text vollständig aus eigener Feder stammt.
Was beide nicht lösen
Eine Hook aus der Bibliothek oder ein KI-Vorschlag ist ein Baustein, kein fertiger Post. Beide Tools sparen Zeit beim Formatieren und Starten, keins von beiden ersetzt die eigene Stimme im Text. Mehr dazu im Vergleich Ghostwriter gegen Tool.
Für wen sich welches Tool eignet
Taplio eignet sich für alle, die einen verlässlichen Startpunkt für den Text selbst suchen und dazu noch Analytics und, ab dem Pro-Plan, eine integrierte Outreach-Automation wollen, alles in einem Tool. Wer selbst nicht gerne vor einem leeren Textfeld sitzt, profitiert am meisten von der KI-Funktion als Ideengeber gegen die Schreibblockade.
AuthoredUp eignet sich für alle, die bereits wissen, was sie sagen wollen, aber Wert auf sauberes Formatieren und einen starken Einstieg legen. Für Teams mit mehreren Profilen ist zusätzlich das Pro-Profil-Preismodell attraktiv, weil es bei wachsender Profilzahl planbar bleibt, ohne in einen abrupt teureren Plan zu springen. Nicht passend ist AuthoredUp für alle, die primär eine KI-generierte Textgrundlage suchen, das deckt eher Taplio ab. Und nicht passend ist Taplio für alle, die vor allem eine Redaktionsfläche für die Zusammenarbeit mehrerer Personen an einem Entwurf brauchen, das liegt näher an AuthoredUps Business-Plan.
Häufige Fragen
Welches Tool ist günstiger für ein einzelnes Profil? AuthoredUp, mit 19,95 Dollar im Monat gegenüber Taplios 39 Dollar im Starter-Plan.
Welches Tool eignet sich besser für ein Team mit vielen Profilen? Das hängt von der Profilzahl ab. Bei wenigen Profilen ist AuthoredUps Pro-Profil-Preis günstiger, bei einem größeren Team kann Taplios Pauschalpreis im Growth-Plan am Ende weniger kosten.
Schreibt eins der beiden Tools den fertigen Post für mich? Nein. Taplio liefert einen KI-Rohtext, AuthoredUp liefert Bausteine für Einstieg und Abschluss. Beide brauchen danach eine eigene Nachbearbeitung.
Welches Tool hat die tiefere Analytics? Beide bieten Kernmetriken zu Reichweite und Interaktionen. Für tiefere Wettbewerbs- oder Formatanalysen über viele Konkurrenten hinweg ist keins der beiden gebaut.
Kann ich beide Tools kostenlos testen? Ja. Taplio bietet 7 Tage mit vollem Pro-Zugang, AuthoredUp lässt Individual und Business ohne Kreditkarte testen.
Hat eins der beiden Tools eine eigene Outreach-Funktion? Taplio bringt im Pro-Plan eine Outreach-Automation für Verbindungsanfragen und Nachrichten mit. AuthoredUp bietet keine vergleichbare Funktion, es bleibt bei Editor und Analytics.
Lohnt sich der Wechsel von Taplio zu AuthoredUp, wenn ich nur ein Profil habe? Preislich ja, AuthoredUp ist im Einstieg deutlich günstiger. Inhaltlich hängt es davon ab, ob du eher einen KI-Textvorschlag als Startpunkt willst, den bietet nur Taplio, oder ob dir Formatierung und ein starker Hook wichtiger sind, das ist AuthoredUps Stärke.
Was passiert, wenn mein Team wächst? Bei AuthoredUp steigt der Preis linear mit jedem weiteren Profil im Business-Plan. Bei Taplio bleibt der Growth-Plan ein Pauschalpreis für Team-Zugriff, unabhängig von der genauen Profilzahl innerhalb des gebuchten Plans.
Gibt es bei AuthoredUp eine Grenze, ab der sich der Custom-Growth-Plan lohnt? Ab zehn Profilen greift laut Preisseite der Custom-Growth-Plan, mit persönlichem Onboarding, dediziertem Training und einer Rechnungsoption, allerdings ohne öffentlich genannten Preis.
Kann ich zwischen Taplio und AuthoredUp einfach exportieren und wechseln? Beide Tools speichern Entwürfe und Analytics-Daten innerhalb der eigenen Plattform, ein direkter Import-Export zwischen beiden ist nicht dokumentiert. Beim Wechsel gehen bestehende Entwürfe und Historien deshalb nicht automatisch mit um, veröffentlichte Posts bleiben davon unberührt.
Die Empfehlung
Für mehrere Profile und ein knappes Budget pro Profil: AuthoredUp. Für ein einzelnes Profil mit Fokus auf KI-Unterstützung und Analytics: Taplio. Für ein größeres Team, das ohnehin einen Pauschalpreis unabhängig von der Profilzahl sucht, lohnt sich vor der Entscheidung ein genauer Blick auf die eigene, aktuelle Profilzahl und wie sie sich in den nächsten Monaten voraussichtlich entwickelt.
Unabhängig von der Wahl bleibt eine Sache bei beiden Tools gleich: Was am Ende veröffentlicht wird, entsteht nicht im Tool selbst, sondern in der Nachbearbeitung danach, egal ob der Ausgangspunkt ein KI-Vorschlag oder ein Baustein aus einer Hook-Bibliothek war. Wer merkt, dass genau dieser Schritt regelmäßig liegen bleibt, weil die Zeit für das Redigieren fehlt, für den ist die nächste Frage nicht "Taplio oder AuthoredUp", sondern ob ein Tool überhaupt die richtige Lösung ist. Den ausführlichen Vergleich dazu liefert Ghostwriter gegen Tool, einen Überblick über alle getesteten Werkzeuge die Tool-Übersicht.