Heyreach: LinkedIns Outreach-Tool für Teams und Agenturen
Ab 79 Dollar im Monat pro Sender steuerst du LinkedIn-Kampagnen über mehrere Sitze zentral, mit Unified Inbox, Multichannel-Sequenzen und Whitelabel für Agenturen. Live geprüft, mit allen vier Plänen.
Was Heyreach ist
Heyreach ist eine Cloud-Software für automatisierten LinkedIn-Outreach, gebaut für Teams und Agenturen, die mehrere LinkedIn-Profile gleichzeitig für Vertrieb, Recruiting oder Kundenkampagnen einsetzen. Das Tool steuert Verbindungsanfragen, Nachrichten, Profilbesuche und Mehrkanal-Sequenzen über eine zentrale Oberfläche, arbeitet dabei mit beliebig vielen Sender-Konten parallel und führt alle eingehenden Antworten in einer gemeinsamen Inbox zusammen.
Wer bei Heyreach an ein einzelnes Automatisierungs-Tool für ein LinkedIn-Profil denkt, unterschätzt den eigentlichen Kern der Software. Heyreach ist von Grund auf für Mehrfach-Accounts gebaut, nicht ein Einzel-Tool, das nachträglich Team-Funktionen bekommen hat. Genau das erklärt auch die Preisstruktur weiter unten: bezahlt wird pro Sender, nicht pro Firma.
Technisch läuft Heyreach vollständig in der Cloud. Sequenzen laufen weiter, auch wenn der Laptop eines Mitarbeitenden aus ist. Die LinkedIn-Konten werden per Login angebunden, nicht über die offizielle LinkedIn-API, die für automatisierte Verbindungsanfragen und Massennachrichten keine Freigabe erteilt. Das ist kein Heyreach-spezifisches Detail, sondern gilt für jedes Tool dieser Kategorie und hat direkte Folgen für das Risiko, das im Abschnitt zu den Grenzen genauer beschrieben wird.
Für wen Heyreach gebaut ist
Heyreach richtet sich an zwei Zielgruppen mit demselben Grundproblem: viele LinkedIn-Sitze zentral steuern, ohne jedes Profil einzeln zu verwalten. Die erste Gruppe sind Vertriebsteams, die mit mehreren Mitarbeitenden gleichzeitig Leads auf LinkedIn ansprechen und dabei den Überblick über Antworten, Zuständigkeiten und Status behalten müssen. Die zweite Gruppe sind Agenturen, die LinkedIn-Outreach als Dienstleistung für ihre eigenen Kunden anbieten und dafür ein Tool brauchen, das sich unter eigenem Namen präsentieren lässt.
Für Vertriebsteams zählt vor allem die gemeinsame Inbox: Antworten von allen Sendern laufen an einer Stelle zusammen, Leads lassen sich zuweisen, der Status ist für das ganze Team sichtbar. Für Agenturen zählt zusätzlich das Whitelabel-Feature, die Rechteverwaltung über mehrere Workspaces und die Möglichkeit, Kunden ein eigenes, abgetrenntes Dashboard zu geben. Eine Einzelperson mit genau einem LinkedIn-Profil ist nicht die Kernzielgruppe, dazu mehr im Abschnitt "Für wen sich Heyreach lohnt, für wen nicht".
Die Kernfunktionen im Detail
Heyreach bündelt fünf Funktionsblöcke, die zusammen den Unterschied zu einem einfachen Einzel-Automatisierungs-Tool ausmachen.
Unified Inbox und Multichannel-Sequenzen
Die Unified Inbox sammelt alle eingehenden LinkedIn-Nachrichten über alle angebundenen Sender in einer Ansicht, statt dass jedes Teammitglied sein eigenes LinkedIn-Postfach einzeln prüfen muss. Sequenzen lassen sich als Multichannel-Abfolge bauen: Verbindungsanfrage, Nachricht, Profilbesuch, Like, dazwischen zusätzlich E-Mail-Schritte, alles zeitgesteuert und mit Bedingungen versehen, etwa nur senden, wenn keine Antwort kam. Der Growth-Plan erlaubt eine unbegrenzte Zahl an Kampagnen, es gibt also keine künstliche Deckelung nach oben.
Enrichment-Credits
Jeder Plan bringt ein Kontingent an Enrichment-Credits mit, mit denen sich zusätzliche Kontaktdaten zu einem LinkedIn-Profil anreichern lassen, etwa E-Mail-Adressen für den Multichannel-Einsatz. Der Growth-Plan gibt 100 Credits pro Sender, der Agency-Plan 1.000, der Unlimited-Plan 3.000. Je mehr Sender ein Konto hat, desto größer wird der Credit-Pool automatisch mit, weil er pro Sender berechnet wird.
API und Webhooks
Ab dem Growth-Plan bietet Heyreach eine eigene API sowie Webhooks, über die sich Kampagnen-Events in andere Systeme weiterreichen lassen, etwa in ein CRM oder eine eigene Automatisierung. Ergänzend gibt es einen MCP-Server, mit dem sich Heyreach direkt an KI-Agenten anbinden lässt. Für Teams, die Outreach nicht isoliert betreiben, sondern in eine bestehende Systemlandschaft einbetten wollen, ist das der technische Anschlusspunkt.
Whitelabel für Agenturen
Der Agency-Plan bringt Whitelabel von Haus aus mit: Das Dashboard, das ein Kunde zu sehen bekommt, trägt nicht den Namen Heyreach, sondern den Namen der Agentur. Der Unlimited-Plan geht einen Schritt weiter und erlaubt Whitelabel für mehrere eigene Marken gleichzeitig, gegen einen Aufpreis von 500 Dollar je zusätzlicher Marke. Für Agenturen, die Outreach als eigenes Produkt verkaufen, ist das ein direkter Unterschied zu Tools ohne diese Option.
Early-Stage-Programm
Für sehr junge Unternehmen bietet Heyreach ein eigenes Early-Stage-Programm: Firmen mit weniger als 250.000 Dollar Jahresumsatz und weniger als 5 Mitarbeitenden können sich bewerben und bekommen bei Zusage einen stark reduzierten Preis. Bestehende Kunden sind von dem Programm ausgeschlossen, es richtet sich ausschließlich an Neuanmeldungen in einer frühen Phase.
Preise und Pläne 2026
Heyreach hat vier Preisstufen, von einem Einzelsender-Plan bis zu einem individuellen Done-for-you-Angebot. Alle Preise sind pro Sender zu verstehen, nicht als Firmenpauschale, mit Ausnahme des höchsten planbaren Plans, der eine unbegrenzte Anzahl an Sendern einschließt.
| Plan | Monatlich | Vierteljährlich | Jährlich | Umfang |
|---|---|---|---|---|
| Growth | 79 $/Monat pro Sender | 71 $/Monat (213 $/Quartal, 10 % Rabatt) | 63 $/Monat (756 $/Jahr, 20 % Rabatt) | unbegrenzte Kampagnen, alle LinkedIn-Aktionen, Unified Inbox, Multichannel, 100 Enrichment-Credits pro Sender, Integrationen, API und Webhooks, Workspaces und Rechteverwaltung, MCP-Server |
| Agency | 999 $/Monat (25 Sender, erweiterbar auf 50) | 899 $/Monat (2.697 $/Quartal) | 799 $/Monat (9.590 $/Jahr) | alles aus Growth, plus 1.000 Enrichment-Credits, Whitelabel inklusive, Done-for-you-Onboarding, eigene Proxies möglich, dedizierter Slack-Channel |
| Unlimited | 2.999 $/Monat (unbegrenzte Sender) | 2.699 $/Monat (8.097 $/Quartal) | 2.399 $/Monat (28.790 $/Jahr) | alles aus Agency, plus 3.000 Enrichment-Credits, Multi-Marken-Whitelabel (Zusatzkosten 500 $ je Marke), Done-for-you-Migration, Prioritäts-Support |
| Done for you | individuell, nur nach Demo-Termin | ICP-Recherche und Strategie, komplettes Kampagnen-Setup, Multichannel-Outreach, dedizierter GTM-Engineer, dedizierter Inbox-Manager, wöchentliche und monatliche Reports |
Bei allen drei planbaren Stufen sinkt der Monatspreis mit der Zahlungsdauer: 10 Prozent Rabatt bei vierteljährlicher, 20 Prozent bei jährlicher Zahlung. Für den Growth-Plan mit einem einzigen Sender bedeutet das eine Spanne von 63 bis 79 Dollar im Monat, je nach Vertragslaufzeit. Wer testen will, bevor bezahlt wird: Heyreach bietet 14 Tage kostenlosen Test ohne Kreditkarte, inklusive 3 LinkedIn-Konten, sodass sich auch die Team-Funktion vor dem Kauf ausprobieren lässt.
Was Heyreach wirklich gut kann
Die größte Stärke von Heyreach liegt in der zentralen Steuerung vieler LinkedIn-Sitze aus einer Oberfläche. Statt dass jedes Teammitglied sein eigenes Tool bedient und Antworten in einem eigenen Postfach verwaltet, laufen Kampagnen, Antworten und Status an einer Stelle zusammen. Für eine Agentur mit mehreren Kundenkonten ist das der Unterschied zwischen einem verwaltbaren System und mehreren parallelen Insellösungen, die niemand mehr überblickt.
Die zweite Stärke ist die Offenheit der Plattform: API, Webhooks und ein MCP-Server erlauben es, Heyreach in eine bestehende Systemlandschaft einzubetten, statt es als geschlossenes Silo zu betreiben. Wer bereits ein CRM oder eigene Automatisierungen betreibt, kann Heyreach daran anschließen, statt Daten von Hand zu übertragen. Zusammen mit dem Whitelabel-Feature macht das Heyreach zu einem Werkzeug, das sich in ein größeres, eigenes Angebot einbauen lässt, statt selbst die sichtbare Marke gegenüber dem Endkunden zu sein.
Die Grenzen und Risiken von Heyreach
Kein Content-Ersatz
Heyreach automatisiert den Versand, nicht den Inhalt. Das Tool schickt Verbindungsanfragen, Nachrichten und Sequenzen zuverlässig raus, es schreibt sie aber nicht. Eine schlecht formulierte Nachricht erreicht mit Automatisierung nur mehr Menschen schneller, sie wird dadurch nicht überzeugender. Wer eine Sequenz mit generischem Text in Heyreach lädt, bekommt am Ende ein skaliertes Problem statt einer skalierten Lösung.
LinkedIn-Nutzungsbedingungen und Sperr-Risiko
Heyreach verbindet sich mit einem LinkedIn-Konto über einen Login, nicht über die offizielle LinkedIn-API. LinkedIns eigene Nutzungsbedingungen erlauben automatisierte Verbindungsanfragen, Nachrichten und Massenaktionen ausdrücklich nicht. Das ist keine Heyreach-spezifische Lücke, sondern gilt für jedes Tool in dieser Kategorie, auch für die Alternativen am Markt. Praktisch bedeutet das: ein zu aggressives Sende-Tempo, zu viele Aktionen an einem Tag oder ein frisches, kaum genutztes Profil erhöhen das Risiko einer temporären Einschränkung oder Sperre des LinkedIn-Kontos. Heyreach setzt Tageslimits und eine schrittweise Steigerung des Volumens ein, um dieses Risiko zu senken, ausschließen lässt es sich damit nicht. Das Risiko trägt am Ende der Konto-Inhaber, nicht der Tool-Anbieter.
Heyreach im Alltag: ein typischer Ablauf für ein Team oder eine Agentur
In der Praxis sieht ein Heyreach-Setup für ein Vertriebsteam oder eine Agentur meist ähnlich aus. Zuerst werden die LinkedIn-Konten der Mitarbeitenden als Sender angebunden, jeweils mit einem eigenen Tageslimit für Aktionen. Danach wird eine Zielgruppe importiert, entweder aus dem LinkedIn Sales Navigator, aus einer CSV-Liste oder über eine der Integrationen. Auf dieser Zielgruppe läuft eine Multichannel-Sequenz: eine Verbindungsanfrage, nach Annahme eine erste Nachricht, danach je nach Antwortverhalten ein bis zwei Follow-ups.
Alle Antworten laufen in der Unified Inbox zusammen, dort werden sie Teammitgliedern zugewiesen und mit einem Status versehen, etwa interessiert, kein Interesse oder Termin vereinbart. Für Agenturen kommt ein weiterer Schritt dazu: jeder Kunde bekommt einen eigenen Workspace mit eigenem, whitelabel-gebrandetem Dashboard, sodass der Kunde nur seine eigenen Kampagnen und Zahlen sieht, nicht die anderer Kunden oder der Agentur selbst. Über die API oder Webhooks lassen sich neue Antworten zusätzlich automatisch ins eigene CRM übertragen, sodass kein manueller Übertrag zwischen den Systemen nötig ist.
Für wen sich Heyreach lohnt, für wen nicht
Für Teams und Agenturen mit mehreren LinkedIn-Sitzen ist Heyreach eine der wenigen Lösungen, die zentrale Steuerung, gemeinsame Inbox und Whitelabel in einem Paket vereinen. Wer als Agentur Outreach unter eigenem Namen verkauft, bekommt mit dem Agency-Plan direkt die dafür nötige Infrastruktur, ohne sie selbst bauen zu müssen.
Für eine einzelne Person mit genau einem LinkedIn-Profil lohnt sich Heyreach dagegen eher nicht: der Growth-Plan ist auf Sender-Preise ausgelegt, die eigentlichen Team-Funktionen wie die gemeinsame Inbox oder die Rechteverwaltung über mehrere Workspaces bleiben in diesem Fall ungenutzt. Für diesen Fall lohnt sich ein Blick auf ein schlankeres, auf ein Einzelprofil zugeschnittenes Tool, den direkten Vergleich dazu liefert der nächste Abschnitt.
Heyreach im Vergleich
Die naheliegendste Alternative für Teams, die zwischen zentraler Steuerung und Einzelprofil-Sicherheit abwägen, ist Expandi.
| Heyreach | Expandi | |
|---|---|---|
| Ausgelegt auf | mehrere LinkedIn-Sitze, zentrale Inbox | ein einzelnes Profil |
| Einstiegspreis | 79 $/Monat pro Sender (Growth) | 99 $/Monat (Business, ein Profil) |
| Agentur-Funktion | Whitelabel ab Agency-Plan (999 $/Monat) | Agency-Plan auf Anfrage, kein Whitelabel als Standardmerkmal genannt |
| Sicherheits-Ansatz | Tageslimits, schrittweise Volumensteigerung | dedizierte, länderspezifische IP-Adresse pro Profil |
Für einen ausführlichen Vergleich beider Tools, mit vollständigen Preisstaffeln und einer Empfehlung je nach Einsatzfall: Heyreach gegen Expandi. Einen Überblick über alle getesteten LinkedIn-Tools findest du unter WarmedIn Tools.
Häufige Fragen zu Heyreach
Erhöht Heyreach das Risiko einer LinkedIn-Sperre? Jedes Automatisierungs-Tool, das nicht über die offizielle LinkedIn-API läuft, bewegt sich außerhalb von LinkedIns eigenen Nutzungsbedingungen. Heyreach setzt Tageslimits und eine schrittweise Volumensteigerung ein, um das Risiko zu senken, ausschließen lässt es sich damit nicht. Das Risiko trägt am Ende der Konto-Inhaber.
Was bringt das Early-Stage-Programm konkret? Firmen mit weniger als 250.000 Dollar Jahresumsatz und weniger als 5 Mitarbeitenden können sich bewerben und bekommen bei Zusage einen deutlich reduzierten Preis auf einen der planbaren Pläne. Bestehende Kunden können sich nicht mehr bewerben, das Programm richtet sich an Neuanmeldungen.
Was unterscheidet Heyreach von Expandi? Heyreach ist auf mehrere Sender und eine zentrale Team-Inbox ausgelegt, mit Preisen pro Sitz. Expandi ist auf ein einzelnes Profil zugeschnitten, mit einer dedizierten IP-Adresse als zentralem Sicherheits-Feature. Der ausführliche Vergleich steht unter Heyreach gegen Expandi.
Kann ich Heyreach ohne Kreditkarte testen? Ja, der 14-tägige Test läuft ohne Kreditkarte und schließt 3 LinkedIn-Konten mit ein, sodass sich auch das Zusammenspiel mehrerer Sender vor dem Kauf prüfen lässt.
Brauche ich für Heyreach bereits eine Zielgruppen-Liste? Heyreach liefert selbst keine Leads, es verarbeitet Zielgruppen, die importiert werden, etwa aus dem LinkedIn Sales Navigator oder als CSV-Liste. Die Qualität der Liste bleibt Aufgabe des Nutzers, das Tool übernimmt nur den Versand darauf.
Lohnt sich der Agency-Plan schon ab einem Kunden? Der Agency-Plan ist auf 25 Sender ausgelegt, erweiterbar auf 50, und bringt Whitelabel fest inklusive. Für eine Agentur mit nur einem Kunden und wenigen Sendern rechnet sich meist eher der Growth-Plan, der Agency-Plan wird erst mit wachsender Sitz-Anzahl wirtschaftlich.
Die Einordnung: was Heyreach nicht ersetzt
Heyreach ist ein Versand-Werkzeug: es steuert, wie viele Nachrichten wann an wen rausgehen, über wie viele Sender, mit welchem Status in der Inbox. Was in diesen Nachrichten steht, wer sie schreibt und ob sie überhaupt zur Zielperson passen, entscheidet weiterhin ein Mensch.
WarmedIn setzt an genau der Stelle an, an der Heyreachs Zuständigkeit endet. Zu WarmedIns drei Säulen gehört neben Content auch Warm Outreach und ein signalbasierter Cold Outreach, beides thematisch verwandt mit dem, was ein Tool wie Heyreach technisch automatisiert. Der Unterschied liegt in der Arbeitsteilung: WarmedIn schreibt die Nachrichten in deiner Stimme und betreut den Prozess, ein reines Automatisierungs-Tool wie Heyreach verschickt, was man ihm gibt. Wer beides kombiniert, ein zuverlässiges Versand-Tool und einen Absender, der tatsächlich wie eine Person klingt, bekommt Reichweite, die auch etwas taugt. Mehr zur Methode dahinter: WarmedIn Methode und Warm Outreach bei WarmedIn.
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Wenn du bereits ein Automatisierungs-Tool wie Heyreach einsetzt oder einsetzen willst und die eigentliche Frage nur noch lautet, wer die Nachrichten dahinter tatsächlich schreibt: genau das ist das Gespräch, das sich lohnt. 30 Minuten, unverbindlich, ohne Pitch-Deck.