WarmedIn
📅 Termin buchen
Werkzeug

Sales Navigator: die Suche hinter der Ansprache

Der Sales Navigator ist LinkedIns eigenes Werkzeug für die gezielte Suche nach Unternehmen und Personen. Was er kann, wo seine Decken liegen und was er ausdrücklich nicht tut, liest du hier.

LinkedIn Sales Navigator
LinkedIn Sales Navigator
Finden
Die Kernfunktion

Filtern, bis eine Liste übrig bleibt

Der Weg führt von der groben Menge zur brauchbaren Liste: erst nach Unternehmen, dann nach Personen. Wichtig ist die letzte Stufe, denn dort sitzt eine harte Decke, die viele übersehen.

Alle Personen in der Zielbranchesehr viele
Nach Unternehmensgröße und Regionweniger
Nach Funktion und Verantwortungsebenedeutlich weniger
Nach Zeichen von Bewegung, etwa neue Rolledie passenden
Davon tatsächlich aufrufbarhöchstens 2.500

Über dreißig Filter

Gesucht wird nach Verantwortungsebene, Funktion, Mitarbeiterzahl, Umsatz, Jahren in der Rolle, Jahren im Unternehmen und weiteren Merkmalen. Dazu Suchbegriffe, die sich mit UND, ODER und NICHT verknüpfen lassen.

Zeichen von Bewegung

Eigene Filter heben Personen hervor, die kürzlich die Stelle gewechselt haben, die auf LinkedIn aktiv sind oder die zuletzt die eigene Unternehmensseite besucht haben. Das trennt aktive Kontakte von einer toten Liste.

Die Decke bei 2.500

Auch wenn eine Suche mehrere zehntausend Treffer meldet, sind höchstens 2.500 davon aufrufbar, verteilt auf hundert Seiten. Wer breiter sucht, sieht nicht mehr, sondern nur einen zufälligeren Ausschnitt. Deshalb ist eng zu filtern keine Feinheit, sondern die eigentliche Arbeit.

Ehrlich bleiben

Was der Sales Navigator nicht tut

Es ist ein Suchwerkzeug. Die drei häufigsten Erwartungen daran erfüllt es ausdrücklich nicht.

Ansprache

Er verschickt nichts automatisch

Kontaktanfragen und Nachrichten werden von Hand geschrieben und verschickt. Automatisierte Ansprache ist kein Bestandteil, dafür braucht es ein anderes Werkzeug, und dafür gelten dann die Grenzen der Plattform.

Export

Er gibt keine Kontaktdaten heraus

Auch mit allen Filtern lassen sich weder E-Mail-Adressen noch Telefonnummern aus dem Werkzeug herausziehen. Wer beides braucht, holt es woanders. Und eine offene Schnittstelle für eigene Anbindungen gibt es ebenfalls nicht.

Qualität

Die Daten sind so gut wie die Profile

Wer seine Stelle gewechselt und das Profil nicht gepflegt hat, taucht falsch auf. Treffer, die auf dem Papier passen und in Wirklichkeit veraltet sind, gehören zum Alltag. Eine Liste ohne Sichtprüfung ist keine fertige Liste.

Grenzen der Plattform

Zahlen, die man kennen sollte

2.500 sichtbare Treffer

So viele Personen zeigt eine Suche, verteilt auf hundert Seiten, unabhängig davon, wie viele Treffer gemeldet werden.

1.000 Unternehmen je Suche

So viele Treffer zeigt die Unternehmenssuche, verteilt auf vierzig Seiten. Wer breiter filtert, sieht den Rest nicht.

30.000 Kontakte ersten Grades

Eine Obergrenze, die für jedes Konto gilt, auch mit Sales Navigator.

Rund 100 Kontaktanfragen pro Woche

Eine offizielle Zahl nennt LinkedIn nicht. In der Praxis liegt die Grenze bei rund hundert pro Woche, und kein Tarif hebt sie an, auch der Sales Navigator nicht.

Passt das zu dir

Wann sich das lohnt

  • Sinnvoll, wenn Zielpersonen aus gezielter Recherche kommen sollen und nicht aus einer Reaktion auf deine Beiträge.
  • Sinnvoll, wenn deine Zielgruppe sich über Branche, Größe, Region und Funktion sauber eingrenzen lässt.
  • Weniger sinnvoll, wenn deine Kontakte ohnehin aus dem eigenen Netzwerk und aus Reaktionen entstehen.
  • Nicht passend, wenn du eine fertige Liste mit Kontaktdaten erwartest. Die liefert das Werkzeug nicht.
Fragen

Häufige Fragen

Nein. Kontaktanfragen und Nachrichten gehen von Hand raus. Für automatisierte Ansprache braucht es ein anderes Werkzeug, und dann gelten die Grenzen der Plattform, allen voran rund hundert Kontaktanfragen pro Woche.

Nein. Weder E-Mail-Adressen noch Telefonnummern lassen sich exportieren, unabhängig von der Zahl der Filter.

Ja, aber LinkedIn nennt keine Zahl. In der Hilfe steht nur, dass fremde Profile vorübergehend nicht mehr aufrufbar sind, wenn die Nutzung nach gewerblicher Recherche aussieht, und dass sich die verbleibende Menge nicht anzeigen lässt. Kontakte ersten Grades sind davon ausgenommen.

Weil höchstens 2.500 Ergebnisse aufrufbar sind, verteilt auf hundert Seiten. Meldet die Suche mehr, ist der Rest nicht erreichbar. Enger zu filtern ist deshalb kein Feinschliff, sondern notwendig.

Eine offene Schnittstelle für eigene Anbindungen gibt es nicht. Es existieren Verbindungen zu gängigen CRM-Systemen, aber keinen freien Zugang für eigene Automatisierung.

Anthony Katzur
Anthony Katzur
Der nächste Schritt

Lass uns über dein Profil reden.

30 Minuten, unverbindlich.