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Werkzeug

Kleo: aus Fundstücken werden Beiträge

Kleo sammelt, was dir unterwegs auffällt, hält deinen Ton fest und macht daraus Beiträge. Wichtig zu wissen: das Werkzeug ist heute ein anderes als das, unter dem es bekannt wurde.

Kleo
Kleo
LinkedIn-Content
Die Kernfunktion

Erst sammeln, dann schreiben

Der Gedanke dahinter ist ein zweites Gedächtnis: Beobachtungen, Zitate und Fundstücke landen an einer Stelle, statt in Notizzetteln zu verschwinden. Aus diesem Vorrat entsteht später ein Beitrag.

Aus einem ArtikelEine Zahl, die der eigenen Erfahrung widerspricht
Aus einem GesprächDer Satz, den Kunden immer wieder sagen
Aus dem FeedEine These, der man widersprechen möchte
Sammlung
Entwurf

Eine Sammlung statt verstreuter Notizen

Über eine Browser-Erweiterung lassen sich Beiträge, Artikel und Textstellen von überall im Netz in die eigene Sammlung legen, ohne den Umweg über Kopieren und Einfügen in ein anderes Programm.

Der eigene Ton wird hinterlegt

Das Werkzeug hält fest, wie du schreibst und wofür du stehst, und zieht das bei neuen Entwürfen heran. Der Anspruch ist ein Text, der nach dir klingt, statt nach einem allgemeinen Assistenten.

Schreiben, Gestalten und Planen in einem

Aus dem Vorrat entstehen Entwürfe, dazu kommen Grafiken und eine Planung für die Veröffentlichung. Was früher drei Werkzeuge waren, liegt hier zusammen.

Wichtig zu wissen

Das Werkzeug hat sich verändert

Wer Kleo von früher kennt, sucht heute vergeblich nach der Funktion, für die es bekannt wurde. Das gehört auf eine ehrliche Werkzeugseite.

Bis 2025

Die alte Erweiterung gibt es nicht mehr

Kleo startete als kostenlose Browser-Erweiterung, die den LinkedIn-Feed überlagerte und die erfolgreichsten Beiträge fremder Profile auswertbar machte. LinkedIn hat die Entfernung dieser Erweiterung verlangt, weil sie Inhalte direkt aus der Oberfläche auslas. Sie steht seitdem nicht mehr zur Verfügung.

Seit 2026

Heute eine Web-Anwendung

An ihre Stelle ist eine eigenständige Anwendung getreten: Sammlung, Stilprofil, Entwürfe, Grafiken und Planung, dazu eine Community mit regelmäßigen Terminen. Die Browser-Erweiterung existiert weiter, aber in anderer Rolle, nämlich zum Sammeln von Fundstücken aus dem Netz.

Zugang

Keine kostenlose Stufe mehr

Die Anwendung ist ausschließlich im Abonnement zu haben, ohne kostenlose Variante und ohne Testzeitraum. Wer sie ausprobieren will, geht über die Geld-zurück-Frist, nicht über einen kostenlosen Zugang.

Ehrlich bleiben

Wo Kleo aufhört

Voraussetzung

Ohne Rohmaterial bleibt es leer

Ein zweites Gedächtnis kann nur wiedergeben, was hineingelegt wurde. Wer nichts sammelt, bekommt Entwürfe, die auf allgemeinem Wissen beruhen statt auf eigener Erfahrung, und genau daran erkennt man sie.

Grenze

Ein Stilprofil ersetzt keine Haltung

Das Werkzeug kann festhalten, wie du formulierst. Ob du zu einem Thema etwas zu sagen hast, kann es nicht festhalten. Ton und Position sind zwei verschiedene Dinge.

Risiko

Werkzeuge, die LinkedIn auslesen, sind angreifbar

Die Geschichte der eigenen Erweiterung ist das beste Beispiel: Was auf dem Auslesen fremder Oberflächen beruht, kann jederzeit wegfallen. Wer seinen Ablauf darauf aufbaut, sollte damit rechnen.

Passt das zu dir

Für wen sich das lohnt

Der Nutzen hängt daran, ob regelmäßig etwas zu sagen ist und ob es festgehalten wird.

  • Sinnvoll, wenn dir laufend Beobachtungen begegnen, die du bisher nicht festhältst und deshalb wieder vergisst.
  • Sinnvoll, wenn du selbst schreiben willst und Unterstützung bei Struktur und Formulierung suchst, nicht beim Thema.
  • Weniger sinnvoll, wenn du bereits mit jemandem arbeitest, der aus deinem Input Beiträge macht. Dann liegt der Vorrat ohnehin dort.
  • Nicht passend, wenn du die frühere Auswertung fremder Profile suchst. Die gibt es in diesem Werkzeug nicht mehr.
Fragen

Häufige Fragen

Nicht in ihrer alten Form. Die Erweiterung, die den LinkedIn-Feed überlagerte und fremde Beiträge auswertete, musste auf Verlangen von LinkedIn entfernt werden. Eine Erweiterung gibt es weiterhin, aber zum Sammeln von Fundstücken aus dem Netz.

Es erzeugt Entwürfe aus dem, was du gesammelt und als deinen Ton hinterlegt hast. Ohne diesen Vorrat entsteht ein allgemeiner Text. Die Beobachtung, die einen Beitrag trägt, kommt weiterhin von dir.

Es gibt keine kostenlose Stufe und keinen Testzeitraum. Der Anbieter arbeitet stattdessen mit einer Geld-zurück-Frist.

Weil viele das Werkzeug noch von früher kennen und etwas anderes erwarten, als sie heute bekommen. Eine Werkzeugseite, die das verschweigt, ist wertlos.

Anthony Katzur
Anthony Katzur
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