Kleo: aus Fundstücken werden Beiträge
Kleo sammelt, was dir unterwegs auffällt, hält deinen Ton fest und macht daraus Beiträge. Wichtig zu wissen: das Werkzeug ist heute ein anderes als das, unter dem es bekannt wurde.

Erst sammeln, dann schreiben
Der Gedanke dahinter ist ein zweites Gedächtnis: Beobachtungen, Zitate und Fundstücke landen an einer Stelle, statt in Notizzetteln zu verschwinden. Aus diesem Vorrat entsteht später ein Beitrag.
Eine Sammlung statt verstreuter Notizen
Über eine Browser-Erweiterung lassen sich Beiträge, Artikel und Textstellen von überall im Netz in die eigene Sammlung legen, ohne den Umweg über Kopieren und Einfügen in ein anderes Programm.
Der eigene Ton wird hinterlegt
Das Werkzeug hält fest, wie du schreibst und wofür du stehst, und zieht das bei neuen Entwürfen heran. Der Anspruch ist ein Text, der nach dir klingt, statt nach einem allgemeinen Assistenten.
Schreiben, Gestalten und Planen in einem
Aus dem Vorrat entstehen Entwürfe, dazu kommen Grafiken und eine Planung für die Veröffentlichung. Was früher drei Werkzeuge waren, liegt hier zusammen.
Das Werkzeug hat sich verändert
Wer Kleo von früher kennt, sucht heute vergeblich nach der Funktion, für die es bekannt wurde. Das gehört auf eine ehrliche Werkzeugseite.
Die alte Erweiterung gibt es nicht mehr
Kleo startete als kostenlose Browser-Erweiterung, die den LinkedIn-Feed überlagerte und die erfolgreichsten Beiträge fremder Profile auswertbar machte. LinkedIn hat die Entfernung dieser Erweiterung verlangt, weil sie Inhalte direkt aus der Oberfläche auslas. Sie steht seitdem nicht mehr zur Verfügung.
Heute eine Web-Anwendung
An ihre Stelle ist eine eigenständige Anwendung getreten: Sammlung, Stilprofil, Entwürfe, Grafiken und Planung, dazu eine Community mit regelmäßigen Terminen. Die Browser-Erweiterung existiert weiter, aber in anderer Rolle, nämlich zum Sammeln von Fundstücken aus dem Netz.
Keine kostenlose Stufe mehr
Die Anwendung ist ausschließlich im Abonnement zu haben, ohne kostenlose Variante und ohne Testzeitraum. Wer sie ausprobieren will, geht über die Geld-zurück-Frist, nicht über einen kostenlosen Zugang.
Wo Kleo aufhört
Ohne Rohmaterial bleibt es leer
Ein zweites Gedächtnis kann nur wiedergeben, was hineingelegt wurde. Wer nichts sammelt, bekommt Entwürfe, die auf allgemeinem Wissen beruhen statt auf eigener Erfahrung, und genau daran erkennt man sie.
Ein Stilprofil ersetzt keine Haltung
Das Werkzeug kann festhalten, wie du formulierst. Ob du zu einem Thema etwas zu sagen hast, kann es nicht festhalten. Ton und Position sind zwei verschiedene Dinge.
Werkzeuge, die LinkedIn auslesen, sind angreifbar
Die Geschichte der eigenen Erweiterung ist das beste Beispiel: Was auf dem Auslesen fremder Oberflächen beruht, kann jederzeit wegfallen. Wer seinen Ablauf darauf aufbaut, sollte damit rechnen.
Für wen sich das lohnt
Der Nutzen hängt daran, ob regelmäßig etwas zu sagen ist und ob es festgehalten wird.
- ✓Sinnvoll, wenn dir laufend Beobachtungen begegnen, die du bisher nicht festhältst und deshalb wieder vergisst.
- ✓Sinnvoll, wenn du selbst schreiben willst und Unterstützung bei Struktur und Formulierung suchst, nicht beim Thema.
- ✓Weniger sinnvoll, wenn du bereits mit jemandem arbeitest, der aus deinem Input Beiträge macht. Dann liegt der Vorrat ohnehin dort.
- ✓Nicht passend, wenn du die frühere Auswertung fremder Profile suchst. Die gibt es in diesem Werkzeug nicht mehr.
Häufige Fragen
Nicht in ihrer alten Form. Die Erweiterung, die den LinkedIn-Feed überlagerte und fremde Beiträge auswertete, musste auf Verlangen von LinkedIn entfernt werden. Eine Erweiterung gibt es weiterhin, aber zum Sammeln von Fundstücken aus dem Netz.
Es erzeugt Entwürfe aus dem, was du gesammelt und als deinen Ton hinterlegt hast. Ohne diesen Vorrat entsteht ein allgemeiner Text. Die Beobachtung, die einen Beitrag trägt, kommt weiterhin von dir.
Es gibt keine kostenlose Stufe und keinen Testzeitraum. Der Anbieter arbeitet stattdessen mit einer Geld-zurück-Frist.
Weil viele das Werkzeug noch von früher kennen und etwas anderes erwarten, als sie heute bekommen. Eine Werkzeugseite, die das verschweigt, ist wertlos.
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